PASO DEL MANGO – Carpe Diem oder was? Relaxen im Garten Edens…

PASO DEL MANGO – Carpe Diem oder was? Relaxen im Garten Edens…

Samstag, 16.02.2019

 

PASO DEL MANGO

 

MOTTO:

CARPE DIEM – MEHR NICHT!

 

Fotos auf meiner Facebook Seite Tina Volz unter dem entsprechend genannten Album! Danke!

 

Aufwachen im Paradies – Trekken zu versteckten Wasserfällen & Whirlpools – Schlange oder was? – Snack im Zoo & Begegnung mit einem „Punker“ – Baden im Fluss – Lesen am Pool mit Blick auf das Meer – Meditation bei Sonnenuntergang mit Blick auf die Sierra Nevada…

 

Aufwachen im Paradies! Die Vögelchen zwitschern und der Fluß rauscht mit lautem Gebrause unweit von meinem Schlafgemach vorbei. Mit dem Aufstehen Ausblick auf die Sierra – was will man mehr? Was für ein Glückskind bin ich! Nach einem leckeren Frühstück mit Müsli und viel Obst, gehe ich zusammen mit einem älteren Ehepaar und einen Freund von ihnen trekken.

Unsere Tour geht zu den versteckten Wasserfällen & Whirlpools, gute 3 Stunden Fußmarsch von Hostal entfernt! Wow! Was für eine Natur – ich kann mich gar nicht satt daran sehen! Ein Guide vom Hostal begleitet und wir wandern erst einmal am Fluss entlang und über eine Hängebrücke, die nicht gerade mit deutschen Sicherheitsbestimmungen gebaut wurde – morsches Holz und wacklige Netze an den Seiten, nicht einmal was zum Festhalten. Auf einem Trampelpfad gehen wir ständig bergaufwärts, neben uns kleine Häuschen und Ecofarms, sogar eine Farm mit Kakaoanbau, die alles Leckere rund um die Schokolade anbietet. Auf dem Weg zu den Wasserfällen wird es uns nicht leicht gemacht – mehrmals müssen wir die Trekkingschuhe ausziehen, um den reißenden Fluß zu überqueren, der Gott sei Dank nicht ganz so tief ist. Nach einer guten halben Stunde machen wir an einer Farm stopp, wo unser Guide sich bei einem älteren Herren die Erlaubnis holt durch sein privates Grundstück an einen Wasserfall zu kommen…und jaaaaa….er gibt das OK und wenige Minuten später erfrischen wir uns im eiskalten Wasser bevor unser Tour weiter geht! Wieder durch den Fluß und super steil bergab über rutschige Sandpisten und einem Trampelpfad, auf dem man nicht unbedingt ausrutschen möchte….neben uns geht es metertief in den Dschungel. Unser Guide Jordi verjagt eine giftige Schlange, die auf dem Pfad liegt, aber wir haben Glück – zugebissen hat sie nicht, obwohl wir alle an ihr vorbeigelaufen sind ohne sie bemerkt zu haben! Der nächste Wasserfall erinnert mich an den Garten Edens. Das Wasser schnellt aus guten 100m Höhe hinab in die Tiefe in ein Sandbecken und fließt von dort aus über große Steine weiter hinab in die Tiefe. Hier verweilen wir eine kleine Ewigkeit und liegen im Wasser, das allerdings nicht all zu tief ist aber genau richtig zum Relaxen ist. Der Weg zurück gestaltet sich allerdings ein wenig gefährlich, denn wir müssen teilweise auf unserem Hintern den Trampelpfad hinunterrutschen um der Gefahr eines Falles zu entgehen. Der glatte Wahnsinn wie fit die älteren Engländer sind…mit 75, 77 & 78 springen sie herum wie junge Küken, lach, Energie ohne Ende! Sie sehen zwar asbach uralt aus und sind total verschrumpelt im Gegenzug zu meinen Eltern aber dafür eine Beweglichkeit und Ausdauer, die seines gleichen sieht! Voll Energie schiessen sie voran – wie Du weißt haben es die Rentner sowieso immer eilig obwohl wir eigentlich genügend Zeit haben. Ich meine nur zu unserem Guide Jordi: „Die dürfen ihren Zug nicht verpassen“…er lacht nur und marschiert weiter – ich glaube er hat mein Spässchen nicht verstanden…Kurze Zeit später sind wir an einem weiteren Wasserfall, der so gut wie unzugänglich ist und voll von Tarzanlianen hängt und mit Moos bewachsen ist. Dafür könnten wir in den Whirlpools wenige Meter danach baden – aber wir haben keine Lust mehr uns schon wieder die Badeklamotten anzuziehen und fotografieren nur den mythischen Wasserfall mitten im Dschungel. Nach guten 5 Stunden sind wir wieder zurück im Hostal…

Es ist 13.30 Uhr – Zeit für einen Snack, den ich in einem kleinen Zoo zu mir nehme, den ich nach einem Fussmarsch von ca. 30 Minuten erreiche. Was für eine seltsame Begegnung mit einem kleinen Affen, der sich in meiner Fototasche versteckt! Ein schwarzer Kleiner, mit einem weißen Hahnenkamm und so ein niedliches Gesicht. Eine Begegnung mit einem Punker! Wenn ich mit ihm rede schaut er mich an, wiegt seinen Kopf hin- und her und fängt an zu quitschen, versucht mich zu beißen und knabbert an meinem Ohr. Man hat ihm im Dschungel gefunden. Er hat sich eine Pfote gebrochen und man hat ihn operiert. Zur Regeneration hat man ihn in diesen Zoo gebracht, wo er seit einem Jahr nicht mehr von hier verschwinden will und ins Herz der Besitzer geschlossen wurde!

Nach einiger Zeit ziehe ich allerdings wieder weiter – denn die Hitze erdrückt mich und ich brauche dringend ein kühles Bad im Fluß. Unweit vom Hostal gibt es ein tiefes Becken, in dem ein kleiner Wasserfall mündet. Ein Whirlpool sozusagen. Nach der Erfrischung geht es zurück zu dem Pool vom Hostal – ein wenig lesen mit Blick auf das Gebirge und auf das Meer! Und als die Sonne untergeht sitze ich genau an diesem herrlichen Fleck und Meditiere! Mehr passiert heute nicht mehr…Carpe Diem…

 

 

 

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