Kyoto einmal anders und aus einem anderen Blickwinkel

Kyoto einmal anders und aus einem anderen Blickwinkel

25. März 2023, Samstag

Motto:
Erst wenn Du da bist wo Du nicht sein willst, weißt Du wirklich wo Du hingehörst!

Kyoto – Ausschlafen – Kiyomizu – dera Tempel bei Sonnenschein – der goldene Tempel – Umzug in einen anderen Stadtteil – der goldene Tempel – auf dem Laufenden bleiben und Updates von Fotos & Internetseite und Reiseberichten

Ich bin rund um die Uhr in Kyoto unterwegs und kann einfach nicht genug davon bekommen! Ein absolutes Highlight dieses Kyoto…kulturell, historisch und traditionsmäßig und diese Kirschblüten und ihr Duft lassen Dich davon fliegen in eine Fabelwelt der anderen Art!

Heute gönnte ich mir allerdings einmal das Ausschlafen! Das habe ich auch bitter nötig nach meinen fleißigen Aktivitäten den ganzen Tag. So machte ich mich erst um 10 Uhr rum auf in das Altstadtviertel von Kyoto, wohin den auch sonst. Ich wollte mir den Kiyomizu – dera Tempel bei Sonnenschein anschauen und es war genau der richtige Tag dafür. Strahlender Sonnenschein! Kiyomizu – dera ist vor allem für seine Holzbühne bekannt, die aus der Haupthalle 13 Meter über dem Hang herausragt. Von der Bühne aus hat man einen schönen Blick auf die zahlreichen Kirsch- und Ahornbäume darunter, die sich im Frühjahr und Herbst in einem Farbenmeer ausbreiten, sowie auf die Stadt Kyoto in der Ferne. Die Haupthalle wurde ohne Verwendung von Nägeln gebaut und beherbergt die wichtigste kleine Statue des Tempels: einen elfgesichtigen, tausendarmigen Kannon. Leider darf man nicht fotografieren und die Statue war so weit weg, dass ich sie eh kaum erkennen konnte. Ich schlug die Klangschale neben dem Altar ein wenig zu stark an, dass alles vibrierte und ich selber erschrak und dann bettete ich zum lieben Gott und um die Erfüllung eines Wunsches. In Japan ist es brauch zu läuten oder den Gong zu schlagen und dann einen Wunsch zu äußern und dann zu beten. Schauen wir mal ob mein Wunsch in Erfüllung geht, auch wenn ich nicht Kannon anbetete, sondern den lieben Gott. Von hier oben hatte man einen wahnsinnigen Blick auf Kyoto, allerdings hing die Holzbühne ein wenig Windschief. Wahrscheinlich lag es an all den vielen Touris, die diesen einzigartigen, riesigen Tempel bestürmten. In der Ferne sah ich eine mehrstöckige Pagode in der Parkanlage des Tempels. Die wollte ich mir auch noch anschauen. Durch die blühende Parkanlage stürmte ich in diese Richtung aber zu meinem Erstaunen, war die Pagode gar nicht so groß wie ich dachte aber trotzdem beeindruckend in ihrer orangenen Farbe inmitten der blühenden Parkanlage. Bis ich die gesamte Tempelanlage gesehen hatte, vergingen gute zwei Stunden und ich machte mich nach einem kurzen Picknick auf zum nächsten Highlight mit dem Bus.

Der goldene Tempel, Kinkaku-ji oder auch Rokuon-ji genannt, diese Namen kann sich eh keiner merken, ist ein buddhistischer Tempel. Der gesamte Tempel ist eigentlich ein Pavillon, der komplett mit Blattgold überzogen ist und von weitem wie eine aufgehende Sonne leuchtet. Er steht am Rande eines Teiches, worin er sich herrlich wiederspiegelt und von einem botanischen Garten umgeben ist. Ein richtiges Augenmerk. Es gibt dort sogar eine Ordnungspolizei, die aufpasst, dass Du nicht zu lange stehen bleibst, um den Tempel zu fotografieren. Ich wurde durch die Parkanlage wortwörtlich somit durchgeschleust und hatte keine Zeit zum Verweilen.

Zurück zum Hostal war heute allerdings noch ein Umzug in einen anderen Stadtteil geplant. Ich musste leider mein Hostal wechseln – ausgebucht schon sein November. Ich packte meine sieben Sachen und machte mich zu Fuß auf den Weg zu meiner neuen Unterkunft. Schön und gut, aber nicht so toll, wenn man mein Lieblingsviertel verlassen muss und dann noch ganz abseits der Welt seine Unterkunft ohne Fenster bezieht. Das Schöne war allerdings, dass es ein altes Anwesen ist, dass noch eine asbach uralte Küche, eine Lounge mit Schiebewänden wie zu alten Zeiten, eine urige Bibliotheke und einen Zen Garten hatte, der das Ganze ein wenig erträglicher machte.

Den Rest auf des Abends nutzte ich allerdings nicht mehr mit Erkundigungen rund ums Hostal, sondern dafür, um auf dem Laufenden zu bleiben und Updates von Fotos & Internetseite und Reiseberichten.

 

 

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