EL FUERTE – UNESCO WELTKULURERBE, SPIRITUELLE ENERGIE PUR!

EL FUERTE – UNESCO WELTKULURERBE, SPIRITUELLE ENERGIE PUR!

Freitag, 21.12.2018

SAMAIPATA – EL FUERTE

MOTTO:

ANNEHMEN – DAS LEBEN IST EIN GESCHENK!

ICH HABE HEUTE LANGE ÜBERLEGT, OB DAS LEBEN AUCH EIN ANNEHMEN IST – IN MANCHEN SITUATIONEN BLEIBT EINEM NICHTS ANDERES ÜBRIG, ALS DAS LEBEN ANZUNEHMEN UND LOSZULASSEN! LOSLASSEN, DASS NEUES KOMMEN KANN – DIE SEELE & DEN GEIST FREILASSEN, DAMIT NEUES LEBEN EINKEHREN KANN, NEUE HOFFNUNG, NEUE INSPIRATION! FESTKLAMMERN GIBT NICHT FREI – EINFACH DEM LEBEN EINE CHANCE GEBEN! KLAR MUSS MAN KÄMPFEN, DAS HEISST NICHT DASS MAN TATENLOS MIT ANSIEHT, WAS GESCHIEHT…

Fotos findest Du auf Facebook unter Tina Volz, danke!

Meditation & Reiki in den frühen Morgenstunden – Frühstück im Familienkreise – erkunden von Samaipata – mit dem Motorradtaxi nach El Fuerte – spirituelle Begegnung mit der Vergangenheit – – Alexander, der Taxifahrer – Museum von Samaipata – Fotoshooting in den Strassen von Samaipata – Barbeque – früh zu Bett

 

Um 5:50 Uhr klingelt heute mein Wecker! Meditation & Reiki für einen Freund, der heute um 6 Uhr (10 Uhr GMT) Abschied nimmt. Ich begleite ihn zumindest sinnbildlich mit einer Kerze und Räucherstäbchen und weine unendliche Tränen. Das kann man alles nicht mehr ändern. Das ist hart. Man kann nur annehmen und loslassen. Klar, das fällt schwer…wie muss es erst für seinen Lebenspartner, Familie und Freunde sein? Die Traurigkeit begleitet mich nun schon seit einer Woche – und ich fange immer wieder an zu weinen wenn ich nur daran denke. Ich werde für sein Andenken einen ganz besonderen, spirituellen Tag verbringen!

Erst Mal mit der Familie des Hostals frühstücken, bevor ich den Ort Samaipata ein wenig erkunde, denn es schein herrlich die Sonne und es ist angenehm warm. Der Ort wurde Ende des 16 Jahrhunderts gegründet und erinnert mich ein wenig an Trinidad in Kuba. Lange nicht so schön, aber so gemütlich.

Mit einem Motorradtaxi werde ich dann nach El Fuerte, dem spirituellen Weltkulturerbe Unescos gebracht. Die Reise dauert ca. 30 Minuten für geschlagene 9 km hoch in die Berge – immerhin liegt El Fuerte auf einer Höhe von ca. 1950 m. Auf dem Motorrad ohne Helm, da merke ich dann doch eine gewisse Angst, vor allem weil die Strasse teilweise unbefestigt ist. Von El Fuerte aus hat man einen wahnsinnigen Ausblick auf das Umland und auf den Amboro Nationalpark.

El Fuerte de Samaipata (Festung von Samaipata) ist eine Ruinenstätte der Inkakultur und liegt auf einem Berggipfel. In ein Felsplateau sind zahllose Linien, Kanäle, Stufen, Figuren und Tierdarstellungen eingemeisselt. Auf dem Plateau südlich des Felsens fanden Archäologen zahlreiche Siedlungsreste aus der Zeit bis zu 1.500 v. Chr. Bis vor kurzem wusste man gar nicht, was das ganze zu bedeuten hat – fest steht, dass es eine Zeremonienstätte ist, die sehr viel Energie & Kraft in sich birgt. Hier wurden Menschenopfer aber auch Tieropfer dargebracht und Verflossenen Machthaber angebetet – man nimmt an ihre Mumien. Also ein einzigartiges Zeugnis der Traditionen und Kulte ind er Zeit bevor die Spanier kamen. Bevor ich die Anlage betrete, bitte ich um die Energie des Universums.  Das Felsplateau kann man selber nicht betreten, es sind aber mehrere Aussichtsplattformen gebaut, um das ganze näher unter die Lupe zu nehmen. Es ist atemberaubend, wie der Felsen so hoch oben über den Kordilleren der Anden thront – ein wirkliches Weltwunder. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie man damals die Zeremonien & Anbetungen vollzog.

Eine spirituelle Begegnung mit der Vergangenheit. Für den Rundweg sind ca. 1,5 Stunden angesetzt – ich brauche 4 Stunden und kann nicht genug bekommen. Die Zeremonienstätte zieht mich einfach magisch an & ich spüre die Energie, die mich mit ihr verbindet!

Eigentlich will ich die 9 km zurückgehen, aber auf dem Weg hält Alexander an, ein Taxifahrer, der mich mit zurück nach Samaipata nimmt. Salsamusik. Ich will gar nicht mehr aus dem Taxi aussteigen – Alexander missversteht das alles ein wenig. Grins. Aber was will ich mit so einem jungen Kerl von 29 Jahren – wenn er auch mehr als attraktiv ist! Er liefert mich vor meinem Hostal ab und ich mache mich gleich auf den Weg zum Museum – schliesslich will ich Rolando, ein Freund von Eva & Alfonso, denen ich im Bus nach Santa Cruz begegnet bin, grüßen. Er ist tatsächlich da und wir unterhalten und gleich über meine Reisepläne und er gibt mir unendliche Tipps für die Jesuitenmissionen, die mein nächstes Ziel sind. Ich bin ihm unendlich dankbar dafür! Wir wollen morgen eventuell was zusammen trinken gehen. Das Museum birgt interessante Funde von Samaipata. Für den Dokumentarfilm ist es allerdings schon viel zu spät und man bietet mir an, ihn morgen anzuschauen.

Obwohl die Sonne leider nicht mehr da ist, ziehe ich durch das Örtchen Samaipata für ein kleines Fotoshooting. Einfach gemütlich und nett in diesem Ort. Erinnert mich ein wenig an Trinidad – Kuba. Ich schweife gemütlich durch die Strassen und fühle mich einfach wohl hier.

Nach einem kurzen Barbeque in der Altstadt und das Updaten meiner Webseite, heisst es für mich nur noch ab ins Bettchen.

Mit Rolando geht es heute nicht mehr auf einen Drink – ich ziehe entspannen und mein Bettchen vor. Ein energie spendender Tag geht zu Ende und ich bin dankbar für alles. Das Leben ist ein Geschenk!

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