Yumiri National Park oder wo geht es zum Paradies?

Yumiri National Park oder wo geht es zum Paradies?

Montag, 18.03.2019

BARACOA – YUMIRI NATIONAL PARK

MOTTO:

DANKBARKEIT!

Fotos auf meiner Facebook Seite Tina Volz unter dem entsprechend genannten Album! Danke!

Ausflug nach Yumuri – älter geht nicht oder 65 Jahre jung…- wundervolle Traumstraßen am türkisblauen Meer entlang – Teresas Busen – Palmen ohne Ende & unersättliche Natur – Kakao – und Obstplantagen – Bahia Marta, ein Fischerdorf am Ende der Welt – Playa Langlito & Playa Bariquita und das mit dem deutschen Tunnel – Mirador Yumuri & die Yumiri Schlucht – eine Bootsfahrt im Canyon – Schwimmen im glasklaren Fluss – Danksagung – plantschen in der Karibik – Salsa Tanzen bis zum Abwinken

Sodele, heute werde ich zur Abwechslung mal an einer geführten Tour teilnehmen. Der Osten ist noch nicht so gut erkundschaftet in Bezug auf eigene Faust. Es gibt kaum Busse und man muss fast überall hin ein Taxi buchen. So versuche ich einfach mal mit einem Ausflug die Umgebung kennenzulernen. Ich bin schon sehr gespannt, was mich erwartet! Einen Ausflug nach Yumuri steht heute auf dem Plan. Nach dem ganzen Chaos mit dem Ausflugsticket bei der Agentur, werde ich dann direkt vor der Türe abgeholt. Älter geht tatsächlich nicht oder 65 Jahre jung ist der Jeep, der mich einlädt und ich darf direkt eben unserem Fahrer sitzen, ist das nicht herrlich. Auf der Rückbank sitzt ein Papa mit seiner Tochter, ein bisschen jünger als ich. Wir sind nur zu dritt – das ist doch mal exklusiv! Wundervolle Traumstraßen am türkisblauen Meer entlang begleiten uns konstant und rechterhand ist Teresas Busen! Zwei Hügelchen am Horizont, die den Namen anhand von einer Dame erhielten, die wohl ziemlich bekannt war durch ihren großen, überdimensionalen Busen. Und da sagt einer, die Kubaner sind nicht einfallsreich! Lach. Wenn man die Landschaft im Osten so anschaut ist man sehr, sehr überrascht, denn hier gibt es Palmen ohne Ende & unersättliche Natur. Unser erster Stopp ist eine Kakao – und Obstplantage. Ich habe ja echt gedacht ich hätte davon genügend während meiner Reise gesehen, aber man lernt ja nie genug und so bin ich mehr überrascht mehr über die Kakaopflanze und noch mehr über einige andere Obstsorten zu erfahren. Viele sind wortwörtlich auch Heilmittel oder Antioxidante. Kakao beugt Falten vor und ist zudem sehr gut für die Haut was Feuchtigkeit anbetrifft. Weiße Schokolade sind einfach die Absonderungen des Fettes der Schokolade und dient auch zur Schwangerschaftsverhütung! Was? Wie bitte? Kokosnußsaft ist gut für den Magen und zur Reinigung der Nieren und Bitterorangen um die Leber wieder fit zu machen…und so erfahren wir noch einige Dinge mehr, die uns ins Staunen versetzen! Und weiter geht unsere Fahrt – Traumstrände bewundern, so wie einer an der Bahia Marta, einem Fischerdorf am Ende der Welt, so scheint es zumindest!Oh wiegenial ist es denn hier! Kein Wunder dieser Ort wurde zum Drehort für ganz viele Filme! Aber ein Highlight jagt das andere und bald sind wir an einem anderen unschlagbaren Karibikstrand, der weiße Sandstrand Playa Langlito und schließlichder schwarze Sandstrand Playa Bariquita. An der Küstenstraße entlang passieren wir dann auch einen Tunnel – das mit dem deutschen Tunnel. Als es früher auf Kuba noch keine öffentlichen Straßen gab, bauten Deutsche einen Tunnel und verlangten Wegzölle. Irgendwann nahm die Regierung das in den Griff und es wurde eine Straße gebaut, die jetzt für jeden nutzbar ist. Das mit dem Zoll für den Tunnel hat sich erledigt.Der Mirador Yumuri und die Yumiri Schlucht liegt nicht weit weg davon. Was mich hier erwartet ist ein traumhafter Blick über die Küste und die Yumiri Schlucht! Ich halte den Atem an und lasse meine Blicke über die Karibik schweifen, die ganze tropische Vegetation, die wunderschönen saftgrünen Palmen und der Schlucht unter mir, in dem ein breiter, glasklarer Fluss in Richtung Meer fließt. Mitten auf ihm ein kleines Inselchen, dass je nach

Wasserstand vom Fluss überspült wird. Das ist alles wie in einem Fantasieroman, es fehlen nur noch die Elfen! Aber ich habe ja die Schmetterlinge als Ersatz, die hier und da meinen Weg kreuzen. Von diesen Klippen haben sich dazu Mal die Indios gestürzt um sich nicht der Sklaverei zu ergeben! Deswegen Yumiri! Wir fahren wieder bergab für eine Bootsfahrt im Canyon, der allerdings nicht ganz so tief ist aber immerhin bringt er uns zu dem Inselchen, wo wir ein wenig Zeit für uns haben um die Vegetation auf der Insel zu bestaunen oder zu plantschen. Ich entscheide mich für das Schwimmen im glasklaren Fluss. Allerdings warte ich bis alle anderen von dannen sind und habe so den Fluss ganz alleine für mich. Kühlend und erfrischend und wie Glas. Da keiner da ist, kann ich ja auch singen. Ich fange an meinen eigenen Text für das Lied Yolanda von Pablo Milanes zu singen. Mit einer Danksagung lobpreise ich den lieben Gott für all das Schöne, was ich auf meiner Reise zu ihm erleben durfte und meine große Liebe zu ihm. Immerhin kann ich das doch wortwörtlich sagen, oder? Irgendeine höhere Macht gibt es doch auf dieser großen weiten Welt und jeder von uns hat doch eine, vielleicht auch keine, aber für mich ist und bleibt es Gott und was dazugehört. Klar doch, für mich gibt es auch den Buddhismus. Jeder von uns darf doch tun und lassen was ihm richtig erscheint im Bezug auf unseren Glauben solange wir nicht fanatisch werden und dafür töten und morden! Ich schäme mich nicht davor! Ganz im Gegenteil! Spirituell sein ist nicht verboten!

Sprirituell & religiös sein öffnet einem so manches Hintertürchen in eine andere magische Welt – sogar Einstein hatte einen guten Spruch dafür: Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt! …und zudem gibt es ja einige die sagen wir phantasieren wenn wir glauben. Bitte, da haben wirs. Also glaube! Der Tag nimmt kein Ende mit eiskalten Überraschungen den einige Zeit später tummle ich mich wieder im Nass und plantsche in der Karibik umgeben von Kilometer langen schwarzen Sandstränden mit Palmen besäumt. Den Sandstrand Bariquita. Die einzigen, die außer uns noch hier sind, sind zwei kleine, kubanische Mädels und ein noch kleinerer Junge, die erhoffen von uns irgendetwas zu bekommen und so fangen sie an mit uns zu verhandeln, was allerdings sinnlos ist. Geld wollen wir keins geben, zu essen haben wir selber nichts dabei und unser Schuhe, Kleider, Bikini, Taschen, Kamaras oder Handies geben wir bestimmt nicht her, grins. Aber sie geben nicht auf bis wir ihnen zumindest ein Deo & Sonnencreme geben. Mir tun sie ja richtig leid…das nächste Mal habe ich mehr bei mir, selbst wenn es nur Nüsse oder Früchte sind. Für den Weg zurück find ich keine Worte mehr…die Natur & einfach alles ist hier so herrlich schön, dass ich es aufgebe alles zu beschreiben – ich genieße lieber in vollen Zügen! So ein Tag macht hungrig, denn außer dem Frühstück und unterwegs einen frisch gepressten Saft habe ich nichts gegessen. Ich dusche schnell das Salz auf meiner Haut ab, mache mich ein wenig frisch und suche wieder mein Fischburger Cafe auf, denn dieser Fischburger ist einfach unschlagbar und der beste Burger der Welt, den ich je gegessen habe! Und dann? Ist doch eigentlich ganz klar was dann kommt – Salsa Tanzen bis zum Abwinken. Maikel und seine Freunde sind dieses Mal mit an Bord. Mit einer Flasche Rum vor der Nase, nein, nicht für mich, und einer Limonade löschen wir unseren Durst und ich bin überglücklich, als einer seiner Freunde, ein begnadeter Salsatänzer & Lehrer mich auf das Parkett bittet und ich mit ihm zusammen die Hüften schwinge. Diese kubanische Musik macht mich sooo fröhlich & happy und durchströmt mich wie eine Droge. Mit dieser Musik kann ich einfach alles vergessen & schwebe im siebten Himmel. Was für ein Tag, was für ein erlebnisreicher und unvergesslicher Tag!

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