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Havanna – Leben pur – travel-art.net
Havanna – Leben pur

Havanna – Leben pur

Sonntag, 24.03.2019

HAVANNA

MOTTO:

ETWAS VON EINER ANDEREN PERSPEKTIVE ZU SEHEN, GIBT DINGEN EINEN ANDEREN WERT & EINDRUCK

Fotos auf meiner Facebook Seite Tina Volz unter dem entsprechend genannten Album! Danke!

Spaziergang am Malecon – Punta Gorda – mit der Fähre nach Casablanca & zur Christus Figur – Panoramablick auf Havanna – schlendern durch meine Lieblingsgassen & Monumente in Havanna – Luxushotel Manzana oder Schweben über den Dächern Havannas Altstadt – Paparazzi vor dem TheaterKoffer packen – Abschied im Kreise der Familie

An solchen letzten Tagen einer langen, langen Reise, macht man sich am besten keine großen Gedanken und „lebt“ in den Tag hinein! Einfach stillschweigend die Tatsache wahrnehmen, dass es eben so ist und einfach nochmals bewusst geniessen! So unternehme ich nach einem ausgiebigen plaudern mit Lilly und einem riesigen Frühstück einen Spaziergang am Malecon. Ihren Mann und Sohnemann treffe ich leider nicht beim Angeln an der Punta Gorda – egal, dann fotografiere ich andere Angler und ein kleines Fischerboot, das gerade mit seinem Fang am Ufer ankert. Lediglich einen riesigen Fisch von ca. 120 m Länge und einen mit ca. 50 cm, die sie beide vor versammelter Mannschaft ausnehmen und stolz vorzeigen. Am Sonntag ist hier ein ziemlicher Rummel. Familien bummeln und so gut wie jeder versucht sein Glück beim Angeln. Am Malecon entlang schlendere ich bis zu einem Trödelmarkt, auf dem hauptsächlich alte Literatur von Kuba, Fidel & Che verkauft wird und einige Antiquitäten und dann geht es mit der Fähre nach Casablanca, ein Fischerort auf der anderen Uferseite von Havannaund zur Christus Figur, von dessen Ausblicksplattform einen einmaligen Panoramablick auf Havanna auf Havanna geniessen kann. Für ein Peso – 10 Cent pro Kopf, bringt uns die Fähre über die Taschenbucht. Der Himmel ist heute leider ein wenig bevölkt aber das hindert die Kubaner nicht an ihren Sonntagstagesausflug. Angekommen, erkundige ich ein wenig das Fischerort und seinen kleinen Hafen, bevor ich mich auf den Weg bergauf zur Christus Figur mache, die mit ihren 23 m Höhe über Havanna blickt. Ich bin immer wieder berührt, wie grosszügig die Menschen hier sind. Ein Mann verkauft Teigtaschen und ich möchte gerne eine. Meine 10 CUC kann er leider nicht wechseln und so schenkt er mir eine, die ich eigentlich gar nicht annehmen möchte. Er trägt sie mir sogar hinterher und ist ganz stolz, als ich sie koste und ihm ein Kompliment für diese Köstlichkeit gebe. Sie ist wie eine Apfeltasche, total knusprig und mit Guayana gefüllt! Der Panoramablick von der Christusstatue aus auf Habana Vieja ist wirklich was Besonderes – aber von der Festung el Morro aus noch spitzenmässiger. Wie üblich fotografiere ich mehr die Oldtimer, die hier unterwegs sind als alles andere und mache mich dann nach einer guten Stunde wieder auf den Rückweg in die Altstadt von Havanna. Für mich gilt heute einfach nochmals durch meine Lieblingsgassen schlendern & und einige meiner Lieblingsmonumente in Havanna nochmals zu bewundern. Und so geht es für mich wieder einmal zum Plaza Vieja, Calle Obispo, Plaza de la Cathedral, wo ich Platz nehme, um der live Salsa Musik zuzuhören mit Auge auf das Bodequita del Medio, Hemmingways Lieblingsbar! Danach gibt es einen Hamburger, worin die Kubaner echt einmalige Spitze sind und ein Guayana Shake, bevor ich mich auf mache

zum Luxushotel Manzana wo ich über den Dächern Havannas Altstadt schwebe und mich einige Zeit dem Luxus der gehobenen Klasse hingebe und den Ausblick geniesse. Bald danach geht es für mich weiter zum Staatstheater, wo gerade eine Balletvorführung zu Ende ist. Wie die Paparazzi stehe ich vor dem Haupteingang des Nationaltheaters Havannas mit meiner Kamara in der Hand und will eigentlich rein, um den Reichtum des Theaters nach seiner Renovierung zu bewundern. Vor 21 Jahren war es noch erschrocken verfallen, ein Staub der Vergangenheit. 1838 im neonklassizistischen Stil erbaut, erhielt es den Namen Garcia Lorca. In der Zwischenzeit trägt es den Namen seiner weltberühmten Primaballerina Alicia Alonso, die mit ihren fast 90 Jahren immer noch das Ballet leitet – wenn auch leider blind. Ich schaue den eleganten Menschen zu, die tratschend die große Eingangshalle verlassen um sich vor dem Theater zu treffen oder einen Drink zunehmen. Reinkommen tue ich allerdings nicht – aber mir reicht es schon den Flair in mir aufzunehmen, der mich umgibt und ein Blick auf diese reiche kubanische Klasse zu erhaschen, die sich ein Ticket leisten können. Bestimmt ein Traum vieler Kubaner. Europäer oder internationale Besucher entdecke ich allerdings nicht! Über den Prado gehe ich zurück zu meiner Unterkunft…heute habe ich wieder etwas dazugelernt, selbst wenn es nichts großartiges Neues gab. Zumindest nicht auf meiner Kuba Reise…aber immerhin: etwas von einer anderen Perspektive zu sehen, gibt Dingen einen anderen Wert & Eindruck. Man kann vieles mit anderen Augen und Gedanken sehen und gibt etwas im Leben eine neue Form, selbst wenn man es schon tausendmal gesehen hat. Immer entdeckt man etwas Neues, was das Ganze in ein anderes Licht stellt. Man muss es nur auf sich wirken lassen. Für mich heißt es für heute nur noch die Koffer packen – auch sinnbildlich. Ich packe meine Erfahrung dieser Reise mit in mein Gedächtnis& in mein Herzen. Zurück wartet schon Lilly auf mich. Wir sitzen noch in gemütlicher Runde mit ihrem Mann & ihren Kindern zusammen und mein Abschied von Kuba und meiner 5 monatigen Reise findet im Kreise der Familie statt. Punkt 23 Uhr steht mein Abholservice vor der Türe, um mich zum Flughafen zu bringen…und ein Traum geht zu Ende, der bald auf eine andere Art & Weise von mir weitergeträumt wird. Auf mich wartet meine Familie, meine Freunde & meine ständige Begleitung auf meiner Reise – zumindest in meinem Herzen & mit all meinen Sinnen. Wer weiß was aus dieser kleinen großen Liebe wird…

Ich sage nur auf das Leben und auf ihre neuen Bewährungsproben, die schon auf mich warten, um all das „Erlernte“ auf dieser Reise umzusetzen…

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